Beschnittzugabe
Papier ist ein Naturprodukt, das minimal arbeitet, und Schneidmesser unterliegen mechanischen Schwingungen. Reichen Farbflächen oder Bilder bis an den Rand, sind mindestens 3 mm Beschnittzugabe erforderlich. Fehlt dieser Überhang, entstehen weiße Papierblitzer an der Außenkante.
Schneiddifferenz
Durch den Winkel des Messers wird das Papier beim Eintauchen minimal verdrängt. Trotz Pressbalken kann zwischen dem obersten und untersten Bogen eines Stapels eine winzige Abweichung entstehen. Wir schneiden sensible Produkte daher in reduzierten Stapelhöhen.
Markierungsgefahr bei empfindlichen Oberflächen
Sehr weiche Papiere oder matte Kaschierfolien können unter hohem Pressbalkendruck Glanzstellen entwickeln. Hier kommen gepolsterte Pressabdeckungen zum Einsatz.
Formatuntergrenze
Sehr kleine Formate unter 40 x 40 mm können vom Pressbalken oft nicht mehr sicher fixiert werden und erfordern viel Handarbeit oder Stanzungen.
Symmetrische Randrahmen vermeiden
Schmale Rahmenlinien, die parallel zur Außenkante laufen, machen minimale Schneidschwankungen für das Auge sofort als Asymmetrie sichtbar. Wir empfehlen für Zierrahmen mindestens 6 bis 8 mm Abstand.